Grachtenfahrt in Amsterdam: Lohnt sie sich wirklich? Unsere Eindrücke und Tipps
Amsterdam und seine Grachten gehören untrennbar zusammen. Wer die niederländische Hauptstadt besucht, sollte deshalb unbedingt einmal überlegen, die Stadt vom Wasser aus zu entdecken.
Wir haben eine Grachtenfahrt gemacht und dabei schnell gemerkt: Es geht dabei nicht nur darum, gemütlich an den berühmten Grachtenhäusern vorbeizufahren.
Die Fahrt verbindet Sightseeing, Geschichte und eine entspannte Auszeit auf dem Wasser.
Amsterdam aus einer anderen Perspektive
Zu Fuß erlebt man Amsterdam auf eine ganz eigene Art. Man schlendert durch die Straßen, entdeckt kleine Geschäfte, Cafés und historische Gebäude.
Vom Wasser aus verändert sich die Perspektive.
Die schmalen Grachtenhäuser, alten Brücken und typischen Hausfassaden wirken vom Boot aus noch einmal ganz anders.
Während unserer Fahrt konnten wir die Stadt aber nicht nur anschauen, sondern gleichzeitig einiges über ihre Geschichte erfahren.
Interessante Informationen zur Geschichte Amsterdams
Ein besonders schöner Aspekt unserer Grachtenfahrt war die begleitende Erklärung zur Geschichte der Stadt.
Während wir durch die Grachten fuhren, erhielten wir interessante Informationen über Amsterdam, seine historischen Gebäude und die Entwicklung der Stadt.
Besonders praktisch: Die Informationen wurden in verschiedenen Sprachen angeboten. Dadurch konnte jeder an Bord den Erklärungen gut folgen.
So wurde aus der entspannten Bootsfahrt gleichzeitig eine kleine historische Entdeckungstour.
Man fährt also nicht einfach nur an den Sehenswürdigkeiten vorbei, sondern bekommt einen besseren Eindruck davon, was hinter den Fassaden und Grachten steckt.
Wann ist eine Grachtenfahrt besonders schön?
Wir fanden vor allem die ruhige Atmosphäre angenehm.
Besonders schön ist, wenn das Licht etwas weicher wird, dann spiegeln sich die Häuser im Wasser und Amsterdam wirkt noch einmal ganz anders.
Gerade dann kann eine Grachtenfahrt zu einer kleinen Auszeit vom Trubel der Stadt werden.
Natürlich hat jede Tageszeit ihren eigenen Reiz. Wer fotografieren möchte, sollte aber auch das Licht und die Wetterbedingungen berücksichtigen.
Worauf sollte man bei der Auswahl achten?
Wenn ihr selbst eine Grachtenfahrt plant, würde ich nicht ausschließlich auf den Preis schauen.
Interessant sind zum Beispiel:
+ Wie lange dauert die Fahrt?
+ Welche Route wird gefahren?
+ Wie groß ist das Boot?
+ Gibt es ein Dach oder offene Sitzmöglichkeiten?
+ Werden Informationen über Amsterdam vermittelt?
+ In welchen Sprachen sind die Erklärungen verfügbar?
+ Zu welcher Tageszeit findet die Fahrt statt?
Gerade die Tageszeit kann einen großen Unterschied für die Atmosphäre machen.
Noch ein Tipp für den Hunger danach: L.A. Burger
Nach so vielen Eindrücken darf natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen.
Und wenn ihr sowieso schon in der Nähe von Amsterdam Centraal unterwegs seid und Lust auf einen richtig guten Burger habt, haben wir noch einen persönlichen Tipp für euch: L.A. Burger.
Das Restaurant liegt ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs und eignet sich damit wunderbar als Zwischenstopp – zum Beispiel vor oder nach einer Grachtenfahrt.
Die Burger waren wirklich mega lecker!
Für uns definitiv eine dieser kleinen kulinarischen Entdeckungen, die einen Städtetrip noch ein bisschen schöner machen.
Gerade solche persönlichen Food-Tipps finde ich auf Reisen besonders wertvoll. Es sind nicht immer die großen Sehenswürdigkeiten, die in Erinnerung bleiben – manchmal ist es einfach ein richtig guter Burger nach einem schönen Tag in Amsterdam.
Unser Fazit
Unsere Grachtenfahrt bei strahlendem Sonnenschein war eine wunderschöne Möglichkeit, Amsterdam aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Die Kombination aus den historischen Grachten, den beeindruckenden Häusern, den interessanten Informationen zur Stadtgeschichte und der entspannten Atmosphäre hat uns sehr gefallen.
Und trotzdem bleibt noch etwas offen:
Die Grachtenfahrt am Abend.
Die steht definitiv noch auf unserer Liste – und vielleicht entdecken wir Amsterdam dann noch einmal ganz neu.Bis dahin bleibt uns nur zu sagen:
See You Again, Amsterdam.
